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Die Zukunft der Hotellerie: Interview mit Nadja Blumenkamp vom Biohotel Rupertus in Leogang

Bildquelle: Biohotel Rupertus

Neubau/Sanierung

Das Biohotel Rupertus im österreichischen Leogang hat in umfangreiche Umbauten im Wellness-Bereich investiert. Das familiär geführte Haus hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, den biologischen Weg zu gehen und diesen immer weiter auszubauen.

Bildquelle: Biohotel Rupertus

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Der neue Wellnessbereich hat einen beheizten Infinity-Indoor- und Outdoorpool mit Bergblick und herrlichen 22 Metern Länge. Unserer Redaktion hat besonders der neue Adults-only-Bereich mit der runden Panoramasauna und die textilfrei nutzbare Terrasse auf dem zweiten Obergeschoss sowie der Ruheraum gefallen. Der Blick durch riesige Panoramafenster auf die Leoganger Steinberge ist beeindruckend. Den bestehenden Wellness-Bereich komplettieren aber auch die neue Familien-Kräutersauna mit „Nestern“ am Pool, der Fitnessraum mit Gartenblick und neuen Geräten von Techno-Gym und das Spielzimmer für die Kleinen mit direktem Ausgang in den Garten.

Bildquelle: Biohotel Rupertus

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Unsere Redaktion fand die Möglichkeiten zur persönlichen Erholung hervorragend, was sicher auch daran lag, dass unser großes Zimmer mit einer eigenen Sauna und einem  großen Balkon ausgestattet war. Auch das kulinarischen Angebot an veganer Küche war absolut überzeugend, auch für uns Nichtveganer. Hier haben wir gerne auf Fleisch verzichtet.

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Bildquelle: Biohotel Rupertus


Wie führt man ein so gut positioniertes Hotel und was macht es so besonders? Chefredakteur Rolf Mauer sprach mit Nadja Blumenkamp über die zukünftigen Herausforderungen an ein Biohotel und das Thema Mitarbeiterführung.

www.rupertus.at

biohotel rupertus 06

Nadja & Olaf Blumenkamp. Bildquelle: Biohotel Rupertus

INTERVIEW

Rolf Mauer: Liebe Nadja, wir haben uns dein Hotel angesehen und viele Fragen an dich. Wie bereitet ihr euer Hotel auf zukünftige Herausforderungen vor?

Nadja Blumenkamp: Es gibt mehrere Bereiche, die uns in Zukunft beschäftigen werden. Das große Thema ist die zuverlässige Verfügbarkeit von Energie und deren effizienter Einsatz. Wir sind dabei, die Nutzung alternativer Energien noch weiter auszubauen. Es gibt aber trotzdem immer noch Potential für Verbesserung. Wir heizen im neuen Wellnessbereich, wie auch im restlichen Hotel, nachhaltig durch unser Biomasse-Heizkraftwerk und planen eine weitere Photovoltaikanlage. Auch eine Anlage zur Wärmerückgewinnung wurde installiert.

Rolf Mauer: Was wird auch in Zukunft für den Gast wichtig bleiben?

Nadja Blumenkamp: Das Thema Dienstleistung wird immer wichtig sein. Der persönliche Service am Gast, wie auch die Gästebetreuung durch geschulte Mitarbeiter werden meiner Meinung nach an Wert zunehmen. Ich sehe hierfür aufgrund unserer familiären Größe eine große Chance. Wir kennen alle unsere Mitarbeiter und schätzen ihre Persönlichkeiten, das merkt der Gast sehr schnell.

Unser Haus ist kein großes, anonymes Hotel und die persönlichen Begegnungen sind es, die nicht nur für die Gäste, sondern auch für Mitarbeiter wertvoll bleiben

Bildquelle: Biohotel Rupertus

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Rolf Mauer: Wie kommuniziert ihr die Qualitäten eures Hotels an zukünftige Mitarbeiter?

Nadja Blumenkamp: Unsere Mitarbeiter arbeiten in einem Biohotel, sie haben somit  einen Arbeitsplatz, der Sinn stiftet. Unsere Mitarbeiter haben geregelte Arbeitszeiten, daneben profitieren sie von internen Vorteilen, wie der Nutzung unserer Fitness- und SPA-Einrichtungen. Wir bezahlen zudem über den gesetzlichen Lohnvorgaben. Zusätzlich sind Teamausflüge und die Möglichkeit zur Weiterbildung Teil der Mitarbeitermotivierung. Wir begegnen uns alle auf Augenhöhe und bieten auch die Chance, eigene Ideen einzubringen.

Ganz besonders achten wir auf unseren Mitarbeiternachwuchs und bilden junge Menschen in unterschiedlichen Berufsfeldern aus. Derzeit freuen wir uns über sechs junge Leute, die in den verschiedenen Hotelbereichen eine Ausbildung machen.

Rolf Mauer: Vielen Dank für das Gespräch.


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