Hotel Sonne - Quartier für moderne Royalisten

Fotos: hiepler, brunier, berlin

Neubau/Sanierung

 

Wo sich Ludwig II bevorzugt aufgehalten hat, um sich von den Staatsgeschäften zu erholen? Sehr gern in der Region Königswinkel im Allgäu und mit Vergnügen auch in Füssen. Unweit davon stehen seine Königsschlösser Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau. Im Herzen von Füssen, am Prinzregentenplatz 1, steht das ‚Hotel Sonne‘, das OSA Ochs Schmidhuber Architekten im Auftrag der Hoteliersfamilie Martin und Beatrice Hanauer umgebaut und erweitert haben.

Fotos: hiepler, brunier, berlin
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Innenarchitektur und Ausstattung des ‚Hotel Sonne‘ hätten dem Technik-Enthusiasten Ludwig II außerordentlich gefallen. Nur zu gerne setzte er in Bau und Ausstattung modernstes Equipment ein, obwohl er sich selbst mitunter sogar in historischen Kostümen präsentierte. Dieser Nahstelle zwischen technisch innovativer Ausstattung auf der einen und phantasievoller Tradition auf der anderen Seite haben die Architekten bei ihrer Planung des neuen ‚Hotel Sonne‘ insgesamt und in vielen Details Rechnung getragen.

Foto: hiepler, brunier, berlinFotos: hiepler, brunier, berlin
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Der Neubau

Zu Arbeit der Architekten zählte die innenräumliche Sanierung der Bestandsbauten aus unterschiedlichen Epochen, dazu schufen sie einen neuen Bauabschnitt mit 5. Obergeschossen und einer Tiefgarage auf einer Fläche von 2.300 Quadratmetern. Entlang der Luitpoldsstraße erstreckt sich nun dieser Verbindungstrakt, der die Bestandsarchitektur mit dem Neubau verbindet. Trakt und Neubau sind in der Erdgeschosszone komplett verglast: So entsteht ein lichterner Raum, der sich der kulturträchtigen Umgebung des Hotels öffnet.

Foto: hiepler, brunier, berlin
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Die fünf Obergeschosse unseres Neubaus und der Verbindungstrakt sind an der Schauseite mit einer roten Putzfassade mit Besenstrich verkleidet. Die Architektur von OSA Ochs Schmidhuber Architekten bildet heute das Haupthaus der ganzen Hotelanlage. Hier befinden sich der Eingang, die Lounge und das sogenannte ‚Wohnzimmer‘, das Frühstückssalon, Restaurant, Kaffeehaus und Bar, je nach Tageszeit, in einem ist. Die Küche und das Spa mit Garten erreicht man ebenfalls über das Haupthaus. Dazu haben die Planer ca. 30 neue Hotelzimmer für das ‚Hotel Sonne‘ geschaffen.

hotel sonne fuessen 06
Foto: hiepler, brunier, berlin

Historie & Hightech

Das ‚Hotel Sonne‘ war seit jeher ein Themenhotel und erinnerte mit vielen Details an den berühmtesten aller Bayernkönige, an Ludwig II, und an dessen engvertraute und von ihm sehr geschätzte Zeitgenossen. Dazu zählen seine Cousine Kaiserin Elisabeth von Österreich, der Komponist Richard Wagner, dessen Frau Cosima, sein Koch Theodor Hierneis und sein Hoflakai Lorenz Mayr. Durch die Innenarchitektur und gestalterischen Details haben OSA Ochs Schmidhuber Architekten die Geschichten und Besonderheiten dieser Menschen für die Nachwelt wieder lebendig werden lassen. Tradition und Fortschritt gehen im ‚Hotel Sonne‘ Hand in Hand, denn trotz der Reise in die Vergangenheit, in das späte 19. Jahrhundert, ist das Hotel mit seiner technischen Apparatur mitten im 21. Jahrhundert angekommen.

Foto: hiepler, brunier, berlin
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Wenn die Tageszeitung Die Welt 2017 titelte ‚Märchenkönig war ein Technik-Freak‘ und dem Leser in dem Artikel König Ludwigs Hang zu Hightech-Objekten seiner Zeit anschaulich nahebrachte, so gibt es auch im ‚Hotel Sonne‘ eine technikbasierte Hotellerieausstattung, von der der Märchenkönig begeistert gewesen wäre. Der motivische und der dem besonderen Lifestyle Ludwig II verbundene Leitgedanke zieht sich nicht allein durch die individuellen Zimmergestaltungen. Auch die öffentlichen, allen Hotelgästen und Besuchern zugänglichen Bereiche sind atmosphärisch der Epoche Ludwig II angelehnt. Gleich neben dem Concierge haben OSA Ochs Schmidhuber Architekten eine Kunst- und Wunderkammer, in der Pretiosen bestaunt und zum Teil erworben werden können wie in einer Hotelboutique. Andere öffentliche Bereiche sind vielseitig nutzbar, so für Events, Kulturveranstaltungen oder organisierte Festlichkeiten.

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Hotellerie 4.0

Die Zimmer sind zwischen 30 und 40 Quadratmeter gross. Sie zeigen viele anregende Kontraste in der Materialsprache. Sind die Böden in Parkett ausgekleidet, so sind die Oberflächen der Decken in Sichtbeton belassen. Die Badezimmer sind offen im Grundriss, dabei großzügig geschnitten, edel ausgestattet. Und gleichzeitig ist klar das digitale Zeitalter eingezogen: Jedes Zimmer hat ein In-Room-Tablet als digitale Gästemappe, mit der vom Zimmer aus alle Services gebucht werden können, so der Tisch im Restaurant, die Wellness-anwendungen im Spa, das Sightseeing auf den Spuren von Ludwig II, eine Schlittenfahrt. Oder der Gast empfängt über das Tablet Push up-Informationen mit interessanten Angeboten für seinen Aufenthalt im ‚Hotel Sonne‘. Den digitalen Service gibt es schon ab der Hotelbuchung und er kann den Gast bis zum Checkout begleiten. Mit einem QR-Code kann der Hotelgast ein- und auschecken. Wer es auch heute noch lieber analog mag, auf den wartet im ‚Hotel Sonne‘ dennoch gerne ein Concierge.

Ort: Füssen
Bauherr: VIA-HOTELS GmbH & Co. KG
Bauzeit: 2016-2020
Größe: 2.300 m2
LPH: 1-8

General- und Objektplanung
OSA Ochs Schmidhuber Architekten GmbH, www.osa-muenchen.de


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